Cum Gaudio ... und der Spaß beginnt!

Krimidinner :
Mord im Kloster – Gäste ermitteln mit

Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau
vom 4. Februar 2015

Kellinghusener Duo „Cum Gaudio“ spielt das Stück „Die Tränen der Dorothea“



Anya M. Haack und Tanja Kräenbring von „Cum Gaudio“ mit Klosterkrimi-Requisiten.

Anya M. Haack und Tanja Kräenbring von „Cum Gaudio“ mit Klosterkrimi-Requisiten.
Foto: Tietje-Räther
Der Mörder ist nicht immer der Gärtner – beim Krimidinner mit dem Improvisations-Theater „Cum Gaudio“ könnte er sich auch unter den ahnungslos Schmausenden befinden. Spezialität der Kellinghusener Theatermacherinnen Anya M. Haack und Tanja Kräenbring ist das Mitmachtheater. Dies gilt auch für den Klosterkrimi „Die Tränen der Dorothea“, den sie im Programm haben. Die Handlung spielt im tiefen Mittelalter zur Zeiten der Heiligen Inquisition. Gerade als die Suppe gelöffelt werden soll, platzen zwei aufgeregte Nonnen in den klösterlichen Speisesaal: Ein heimtückischer Mord ist im Kloster geschehen. Schnell geraten auch die Dinner-Teilnehmer in den Strudel der Ereignisse. An der Aufklärung der ketzerischen Tat sind – zuvor mit einem Skript ausgestattete – Mitspieler aus dem Publikum beteiligt.
Am Ende ist der kriminalistische Spürsinn aller gefragt: „Das Publikum kann Mörder-Tipps abgeben“, sagt Anya Haack. Im Genre des Improvisations-Theaters sind die Frauen seit mehr als 20 Jahren zuhause. Neben dem Klosterkrimi bieten sie mit den Stücken „Sturm über Klötensiel“ und „Leicheschmaus“ Untersuchungsfieber an der Waterkant und im bösen Erbenmilieu. Lange bevor Haack und Kräenbring mit dem Krimidinner-Konzept Erfolg einheimsten, waren sie als Rollenspielerinnen in der Welt von Schwert und Magie unterwegs. In der Gemeinde der Rollenspieler – die Stücke werden meist an Wochenenden in freier Natur oder in alten Burgen gespielt – ist Improvisationstalent Pflicht. „Die Spielverläufe sind meistens nur vage angegeben, da muss man flexibel reagieren können“, sagt Kräenbring. Genau die richtige Grundlage für das Improvisationstheater, wo sich jederzeit neue Situationen ergeben können.
Zu einem Durchbruch verhalf „Cum Gaudio“ der Airbus-Konzern. In der Piratenrolle brachte das Duo dort Schwung in eine Veranstaltung – und wurde über Jahre immer wieder gebucht. Durch Mundpropaganda begeisterter Gäste kletterte die Nachfrage von Restaurantchefs nach der Speise/Fahnden/Spaßhaben-Kombi. „Es gab Gruppen, die kamen beim zweiten Besuch sogar passend zum Stück verkleidet“, erzählt Haack von einer besonders begeisterten Fangemeinde in Wilster.
Dem Ruf der Kundschaft nach Theater-Inhalten der Jetzt-Zeit folgten sie mit dem „Sturm über Klötensiel“. An den Texten und dem stimmigen Konzept tüfteln Haack und Kräenbring übrigens nebenberuflich. Im Hauptberuf arbeitet die eine als Schulsozialarbeiterin, die andere als Verkaufsassistentin. Anliegen ist den Autorinnen, den Stand der kriminaltechnischen Finessen der Jahre, in denen die mörderische Handlungen spielen, exakt zu recherchieren: „Ende des 19. Jahrhunderts war die Methode des Fingerabdrucks zum Beispiel schon erfunden, hatte sich aber noch nicht durchgesetzt“ , so Haack. Ebenso verfahren sie mit den selbst genähten Kostümen. Wichtig im mittlerweile stattlichen Fundus sind außerdem die auf Trödelmärkten und Nachlässen gesammelten Requisiten.


Der Lions Club Itzehoe bittet zum "Leichenschmaus"  (08.05.2014)




Ein Krimi für die Motorsportler
vom 7. April 2014
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ungewöhnliche Jubiläumsfeier für einen 60 Jahre alten Verein. Bandbreite des AC Kellinghusen reicht von Rallye-Fahrten über Grünkohlessen bis zu Trial-Läufen.


Jubiläum, einmal anders (von links): Gerd Birkholz (Vorsitzender), Anya M. Haack, Tanja Kräenbring („Cum Gaudio“), Klaus Perry (Ehrenvorsitzender) und Armando Raciti

Foto: Hinz

Mord auf der Hallig: Auf der Nordseehallig Klötensiel ist eine Butterfahrt wegen Sturmes notgelandet – dann stirbt auch noch ein Mensch! Und die Teilnehmer am gemeinsamen Essen haben nun die Aufgabe, den Todesfall aufzuklären.
Nicht nur, dass die Mitglieder des AC Kellinghusen sich seit 60 Jahren dem Fahren im schnellen Geländewagen oder auf dem Motorrad widmen, sie feierten ihr Jubiläum nun auf ganz besondere Weise. In der Gaststätte „Zur Dorfschänke“ in Ridders mit etwa 50 Teilnehmern mussten sie unter der Leitung von Anya M. Haack und Tanja Kräenbring von „Cum Gaudio“ in einem „Krimi-Dinner“ den Mord aufklären, sieben der Gäste spielten aktiv mit.

„Da Motorsportler Tanzmuffel sind, haben wir uns einmal etwas anderes ausgedacht als einen Tanzabend“, begründete Gerd Birkholz den ungewöhnlichen Ablauf. Zwischendrin würdigten der aktuelle Vorsitzende Gerd Birkholz und der Ehrenvorsitzende Klaus Perry die Geschichte des Vereins und blickten noch einmal auf die historische Entwicklung des Motorclubs Kellinghusen und einige Highlights zurück. Nachdem der Verein 1954 gegründet wurde, machte er eine wechselvolle Geschichte mit stärkerer oder geringerer Aktivität durch.
Während Klaus Perry die Motorradsparte mit dem Motorradhändler Rolf Andersch als Gönner gegründet hatte, rief Gerd Birkholz eine Jugendgruppe ins Leben, nun mit Quads, und führte diese 15 Jahre lang mit Adolf Thomsen und seiner Opel Vertretung weiter. 1979 baute Klaus Perry als Jugendleiter auch eine Jugendgruppe mit Rolf Andersch als Sponsor auf. Als Klaus Perry selber von 1984 bis 1999 Vorsitzender war, wurden zu Anfang Rallyes gefahren, dann auch Autoslalom und Geschicklichkeitsturniere in Motorrad Cross und Trial gestartet.
„Alle namhaften Jungs aus Kellinghusen haben bei mir Motorradfahren gelernt“, sagte Perry, „wir hatten sogar auch ein Mädchen dabei. Sie alle fahren heute eine Harley Davidson – und noch nie hatte einer einen Unfall“, ist er stolz. Und Gerd Birkholz ergänzt: „Es hat mich gefreut, dass ich Klaus Perry vor 15 Jahren als Vorsitzenden ablösen konnte.“ So hätten die Vereinsaktivitäten eine Konstanz bekommen, die bis heute aufrecht erhalten wurden. Klaus Perry wurde 1999 Ehrenvorsitzender. „Der Verein hat heute 51 Mitglieder und steht sehr gut da“, sagte Gerd Birkholz.

Auf diese Weise mit Informationen versorgt, schafften es die Teilnehmer am Ende dann doch noch, den Mörder des „Krimi-Dinners“ zu überführen.


Norddeutsche Rundschau
08. Dezember 2013 | 14:05 Uhr
kriminordica - Spannende Törns mit großem Showdown
vom 28. Oktober 2013
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau
Die Krimi-Fahrten mit „CumGaudio“ auf der „Nordstern“ sind ein Renner. Das Kellinghusener Duo unterhält mit eigenen Geschichten. Das Publikum wird einbezogen.



Beim „Leichenschmaus“ leiten sie ein Bestattungsunternehmen: Tanja Kräenbring (r.) und Anya Haack.
Foto: kolz

Dieses Angebot kam an: Die Tickets für die vier Krimi-Törns auf der „Nordstern“ im Laufe der KrimiNordica waren bald ausverkauft. Anya Haack und Tanja Kräenbring von „Cum Gaudio“ präsentieren während der Schiffstour auf der Stör ein mörderisches Essvergnügen, bei dem die Passagiere die Kriminalisten sind.
Beim „Sturm über Klötensiel“ auf dem Weg zur Eröffnung des Krimi-Festivals in Wewelsfleth musste während eines Unwetters ein Mord auf der Hallig aufgedeckt werden, beim „Leichenschmaus“ sind Erbschaftsangelegenheiten ungeklärt, und „Die Tränen der Dorothea“ führen ins mittelalterliche Klosterleben direkt zur Inquisition. „Wir suchen uns sechs Personen aus dem Publikum zum Mitspielen“, erklärt Anya Haack. Die Darsteller kriegen ein Skript und agieren danach. Während des Spiels ergeben sich immer mehr Anhaltspunkte, die Indizien werden zusammengetragen. Die Schauspieler kriegen eine zweite Anweisung – bis dahin weiß niemand, wer es war. Tischweise werden Tipps gegeben und Verdächtigungen ausgesprochen, bis es zum Showdown kommt. „Der Mörder kann jeder sein, es bleibt spannend bis zum Schluss“, so das Duo aus Kellinghusen. Ein großer Kostümfundus erleichtert die Show, deren Geschichten von Anya Haack und Tanja Kräenbring selbst geschrieben und inszeniert werden.




Norddeutsche Rundschau
13.10.2013












Krimi in der Festhalle


Anya M. Haack und Tanja Kräenbring

24. 11. 2012. Über fünfzig Kriminalromane aus dem Krimiland Kehdingen-Oste, präsentiert in Dutzenden von Lesungen - so macht das Land an der Oste seit langem auf sich aufmerksam. Jetzt wurde das Angebot für die Krimifreunde am Unterlauf des Flusses erstmals durch ein Krimidinner erweitert. 


Nicht gruseln: Nur der Eisbein-Knochen

Im Freitag in der Festhalle Neuhaus wurden die vierzig Besucher des ausverkauften Events mit einer "Bloody Mary" begrüsst, dann folgten Tafelfreuden: An blutrot dekorierten Tischen gab's, so die Karte, zunächst "ein spannendes Arrangement von Käse und abgehangenem Fleisch" und eine "verführerische Kartoffelsuppe", dann wurde "Eisbein von gestochenem Landschwein" serviert samt "furchtlosen Verwicklungen von Kraut". 


Schwester Oberin sucht den Mörder

Sechs Mitspieler aus dem Publikum ergänzten sodann das Duo Anya M. Haack und Tanja Kräenbring von der Cum Gaudio Eventgestaltung in Kellinghusen, das mit dem Stück "Die Tränen der Dorothea" in die Zeiten der Inquisition führte. Die Mitmach-Mördersuche im Kloster bereitete den Gästen - die mehr sein durften als nur Zuschauer - sichtlich Spaß. 

Mehr über das Stück steht in diesem Pressebericht aus dem schleswig-holsteinischen "Stör-Boten".

AG-Osteland-Mitglied und Festhallen-Miteigner Wilhelm Trütner verspricht für März ein zweites Krimidinner von "Cum Gaudio". Titel des neuen Stücks: "Sturm über Klötensiel".

http://www.niederelbe.de/krimiland/news.htm

 

Norddeutsche Rundschau, 9. Februar 2010

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Norddeutsche Rundschau, 3. August 2010




Norddeutsche Rundschau, 12. Oktober 2009



Norddeutsche Rundschau, 2. September 2009